Unterlassene Hilfeleistung?
 
 

Behörden, was ist mit Euch los? Medien, also Nein, schämt Euch. Klar, Papier ist geduldig, aber Alfred E. als schiesswütig und aggressiv hinzustellen zeigt einmal mehr, dass sich mit guten Nachrichten keine Zeitungen verkaufen lassen und zeugt von einem gewissen „Scheuklappenjournalismus“, obwohl die Wahrheit an sich ja schon genug schlecht ist. Bauer erschiesst Dieb, ja so eine Schlagzeile macht was her. Wichtige Details werden einfach unter den Teppich gekehrt. Bauer hat schon früher zur Waffe gegriffen, das klingt dramatisch und zeigt, was für ein böser und aggressiver Mensch Alfred E. ist. Aber es entspricht nicht der Wahrheit!

37 Mal wurde Alfred E. dieses Jahr schon überfallen, von den Jahren davor spricht niemand. In der Zeit, in der Alfred E. seinen INDUSTRIEHANF (als Droge nicht verwendbar)  anbaut waren es gewiss schon über 150 Überfalle und Einbrüche. An die Polizei kann er sich nicht wenden, da diese immer als erstes seinen Hanf beschlagnahmen und vernichten will welcher ja die Einkommensgrundlage von Alfred E. ist. Hätte Alfred E. nicht Hanf angebaut oder ein anderes Geschäft als das Bauernhandwerk  betrieben hätte er von der Polizei sämtlichen Schutz erhalten, den sich ein Geschäftsmann wünschen kann. Aber als Hanfbauer ist man in der Schweiz trotz Bundesgerichtsentscheiden zu Gunsten der Legalität schon zu einem sehr hohen Grad als Krimineller vorverurteilt. Die Unschuldsvermutung (Unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist), wie in der Schweiz sonst üblich, zählt hier nicht.

Wenn da mitten in der Nacht, nur Wochen nach dem brutalen und feigen Überfall auf seine Tochter, plötzlich drei unbekannte Personen auf dem Hof stehen und ihn, der ja auch nicht der grösste und kräftigste ist, bedrohen, wie hätte er sich wehren können. Es ist doch verständlich, dass er sich in seiner Situation bedroht fühlte. Da würde ein mancher Schweizer Bürger Warnschüsse aus seiner Waffe abgeben, was viele Kommentare zu den diversen Artikeln in den Onlineausgaben der Printmedien belegen. Im Falle von Alfred E. war dies ein Kleinkalibergewehr und es wurde bis heute nicht bewiesen, das Alfred E. den tödlichen Schuss gezielt auf den Dieb abgegeben hat. Wer die Örtlichkeit auf dem Hof kennt weiss, dass es im Wald überall Felsen hat von denen ein Projektil abprallen kann.

Herr E. wird sofort nach dem er sich gestellt hat in Haft genommen und man ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung, die beiden Kumpels des verstorbenen Diebes sind bereits wieder auf freiem Fuss. Gegen sie wird, soweit uns bekannt ist, nicht ermittelt. Nicht mal wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung obwohl sie sich mit dem Auto vom Hof entfernt haben und erst durch einem Selbstunfall gestoppt wurden. Auf diesem Weg fuhren sie an manchem bewohntem Haus vorbei und haben keine Hilfe für ihren angeschossenen Kumpel geholt. Auch der Weg zur Polizei in Schwarzenburg ist bedeutend kürzer als zum Sodbach runter. Alle Lenker eines Motorfahrzeuges in der Schweiz haben den Nothelferkurs absolviert und wissen, dass bei einer solchen Verletzung jede Bewegung des Patienten vermieden werden muss und als erstes die Blutung gestoppt, die Wunde versorgt werden muss. Wäre der Dieb noch am Leben  wenn er sofort erste Nothilfe und so rasch als möglich kompetente und qualifizierte Hilfe bekommen hätte? Wir wissen es nicht, aber es hinterlässt doch einen schalen Geschmack im Mund.

Alfred E. und seine Familie, sein Umfeld verdienen diese Vorverurteilung nicht. Aus einem Harmlosen Bürger wird ein aggressiver und schiesswütiger Halunke gemacht was er nie war und auch nie sein wird. Wir wünschen Alfred E., seiner Familie und allen ihnen nahestehenden viel Kraft und Mut, um diese Groteske und nicht rational erklärbare Situation zu meistern.

   
 
Galerie = Index
 
Shop
 
Lektionen
 
Kontakt
 
Links